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​​​​​Aktivierung von Microsoft-Produkten mit dem KMS-Server

Bei der Installation von Produkten aus dem Hause Microsoft wird üblicherweise eine Produktaktivierung verlangt. Diese Aktvierung wird meist durch Eingabe eines sogenannten Multiple Activation Key (MAK) telefonisch oder per Internet bei Microsoft ausgeführt. Alternativ kann ein Key Management Service (KMS) eingesetzt werden, welcher es Computern innerhalb der Hochschulnetzes erlaubt, diese Aktivierung auch ohne Eingabe eines Lizenzschlüssels auszuführen. 

 

Aktivierbare MS Produkte

Folgende Produkte können via KMS aktiviert werden:

  • Windows 10 (Education)
  • Windows Server 2019
  • Windows Server 2016
  • Windows Server 2012 /2012 R2
  • Microsoft Office 2019
  • Microsoft Office 2016

 

Installationsdateien​

Die ISO-Images für die Microsoft-Lösungen liegen Ordner Microsoft im SMB Software-Share der Campus IT: \\drop.it.lan\software$.

 

 

Aktivierung bei Neuinstallation

Ein Computer, welcher in ein Active Directory integriert ist, in welchem der DNS für KMS konfiguriert wurde sollte sich automatisch aktivieren. Sollte diese automatische Aktivierung nicht funktionieren, folgen Sie der nachstehenden Anleitung, um ein Produkt manuell beim KMS-Server zu aktivieren.

Manuelle KMS-Aktivierung
Nach Installation des Produktes bleiben in der Regel 30 Tage, um die Aktivierung auszuführen, falls die automatische Aktivierung nicht erfolgreich verlaufen sein sollte.

Wichtig: Der Computer muss sich per LAN-Kabel verbunden in einem Client-Subnetz befinden.

 

Aktivierung des Betriebssystems

1.       Loggen Sie sich mit einer administrativen Kennung am Computer ein.
2.       Führen Sie „cmd.exe“ als Administrator aus (rechter Mausklick -> als Administrator ausführen).
3.       Tippen Sie folgenden Befehl ein, um dem Aktivierungstool den KMS Servernamen mitzuteilen: „slmgr /skms ZVKMS19.IT.LAN
4.       Zur Aktivierung via KMS tippen Sie folgenden Befehl ein: „slmgr /ato


Aktivierung von Microsoft Office 2016

1.       Loggen Sie sich mit einer administrativen Kennung am Computer ein.
2.       Führen Sie „cmd.exe“ als Administrator aus (rechter Mausklick -> als Administrator ausführen).
3.       Gehen Sie mit dem folgenden Befehl in der Kommandozeile in folgendes Verzeichnis:

  • Für ein 32bit Office unter einem 32bit Windows oder einem 64bit Office unter einem 64bit Windows -> „cd \Program Files\Microsoft Office\Office16
  • Für ein 32bit Office unter einem 64 bit Windows -> „cd \Program Files (x86)\Microsoft Office\Office16

4.       Tippen Sie folgenden Befehl ein, um den KMS-Servernamen bekannt zu machen: „cscript ospp.vbs /sethst:ZVKMS19.IT.LAN
5.      ​ Zur Aktivierung via KMS tippen Sie folgenden Befehl ein: „cscript ospp.vbs /act

 

Aktivierung von Microsoft Office 2019

1.       Loggen Sie sich mit einer administrativen Kennung am Computer ein.
2.       Führen Sie „cmd.exe“ als Administrator aus (rechter Mausklick -> als Administrator ausführen).
3.       Gehen Sie mit dem folgenden Befehl in der Kommandozeile in folgendes Verzeichnis:

  • Für ein 32bit Office unter einem 32bit Windows oder einem 64bit Office unter einem 64bit Windows -> „cd \Program Files\Microsoft Office\Office16
  • Für ein 32bit Office unter einem 64 bit Windows -> „cd \Program Files (x86)\Microsoft Office\Office16

4.       Tippen Sie folgenden Befehl ein, um den KMS-Servernamen bekannt zu machen: „cscript ospp.vbs /sethst:ZVKMS19.IT.LAN
5.      ​ Zur Aktivierung via KMS tippen Sie folgenden Befehl ein: „cscript ospp.vbs /act

 

Funktionsweise des KMS

Installierte, jedoch nicht registrierte Windows Produkte  (Betriebssysteme und Office Anwendungen) können einen Lizenzschlüssel über einen lokalen KMS erhalten, wenn dieser einen Eintrag im DNS (Name Server) besitzt. Das Produkt aktiviert sich so mit einer Gültigkeit von 180 Tagen von selbst und setzt sich einmal die Woche mit dem Server in Verbindung, um die Laufzeit wieder auf 180 Tage zu setzen. Falls der Rechner 180 Tage lang seine Lizenz-Gültigkeit nicht erneuern kann, verbleiben 30 weitere Tage mit einer Warnung, um die Laufzeit zu verlängern. Spätestens in diesem Zeitraum sollte per VPN eine Verbindung zum Hochschulnetzwerk hergestellt werden, damit die Aktivierung  der Produkte erneuert wird.

DNS Eintrag
Damit die Adresse kms.fh-duesseldorf.de aufgelöst werden kann, ist eine Pinpoint DNS Zone und ein KMS Eintrag in jeder Forward Lookup Zone, in welcher der KMS benötigt wird, nötig.

Erstellung einer Pinpoint DNS Zone
Eine Pinpoint DNS Zone wird ähnlich einer Forward Lookup Zone eingerichtet. Sie können die Pinpoint Zone mit zugehörigen Service-Record per CMD auf dem DNS Server erstellen oder die GUI benutzen.

 

Via CMD

  1. Loggen Sie sich mit einer administrativen Kennung im DNS Server ein.
  2. Führen Sie „cmd.exe“ als Administrator aus (rechter Mausklick -> als Administrator ausführen)
  3. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Zone zu erstellen: „dnscmd . /zoneadd ZVKMS19.IT.LAN. /dsprimary
  4. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um den KMS Servername auflösen zu können: „dnscmd /recordadd ZVKMS19.IT.LAN @ A 10.1.1.52
  5. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um den Service-Record für KMS zu erstellen: „dnscmd . /recordadd <ZONE IN WELCHER DER KMS VERFÜGBAR SEIN SOLL> _vlmcs._tcp SRV 0 0 1688

 

Via GUI

Folgen Sie diesen Schritten, um eine Pinpoint Zone zu erstellen:

  1. Starten Sie die DNS Verwaltungskonsole auf dem DNS Server über das Start Menü oder indem Sie „dnsmgmt.msc“ ausführen.
  2. In der linken Spalte der DNS Verwaltungskonsole rechtsklicken Sie auf „Forward Lookup Zones“ und wählen „New Zone“ aus.
  3. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten, um die Zone zu erstellen. Der Name der Zone muss genau dem fully qualified Domain Name des KMS entsprechen. Tragen Sie hier dem entsprechend „ZVKMS19.IT.LAN“ ein.
  4. Wählen Sie nun in der linken Spalte die erstellte Zone aus. In der rechten Spalte sollten Sie nun zwei Records sehen, ein NS Record und ein SOA record. Rechtsklicken Sie in der linken Spalte auf die neu erstellte Zone und wählen Sie „New Host  (A or AAAA)“ aus.
  5. In dem „New Host“ Fenster lassen Sie das Namensfeld leer und tragen lediglich die IP Adresse des KMS Servers „10.1.1.52“ ein und klicken auf „OK“.
  6. Der neue Record wird „(same as parent folder)“ in der Console heißen. In der Pinpoint Zone sollte nun kein weiterer Record erstellt werden.

Um die Zone zu testen, flushen Sie Ihren lokalen DNS cache, indem Sie die administrative Kommandozeile starten und „ipconfig /flushdns“ eintippen. Wenn Sie nun „ping ZVKMS19.IT.LAN“ eintippen, sollte die Antwort von 10.1.1.52 kommen.

 

Erstellung des Service Records für KMS

  1. Starten Sie die DNS Verwaltungskonsole auf dem DNS Server über das Start Menü oder indem Sie „dnsmgmt.msc“ ausführen.
  2. In der linken Spalte wählen Sie die forward lookup Zone aus, in welcher Sie den Service KMS nutzen wollen. Rechtsklicken Sie auf diese und wählen Sie „Other New Records…“ aus. Aus der nun geöffneten Liste wählen Sie „Service Location (SRV)“ und dann „Create record…“. Dort geben Sie folgende Werte ein:

    Service:                                               _VLMCS
    Protocol:                                            _tcp
    Priority:                                               0
    Weight:                                               0
    Port Number:                                   1688
    Host offering this Service:           ZVKMS19.IT.LAN